Auch wenn es in diesen Zitaten wohl eher weniger um Gott geht, ist das Thema Anbetung anscheinend gar nicht out.
Aber was ist das eigentlich? Wenn ich z.B. eine Frau „anbete“, dann soll das ausdrücken, dass ich sie liebe, Gemeinschaft mit ihr haben möchte, ihre Nähe wünsche und ich dafür einiges opfern würde.*
Ist es möglich, das alles einfach auf Gott zu übertragen? Gehören nicht bestimmte Formen zu einer gottwohlgefälligen Anbetung, oder ist das nur eine von Menschen gemachte Tradition?
Darüber möchten wir am Sonntag gerne sprechen. Es gibt auch einen Praxisteil und Ideen für den Alltag.
Wir freuen uns schon sehr auf die Gemeinschaft mit Dir!
Moderation: Günter Hähnchen
Musik: Tobias Beyer und Band
Predigt: Willi Quiering
*natürlich kann auch ein Mann angebetet werden – warum auch nicht ;-)
„Nehmen sie den Auftrag an?“ So, oder so ähnlich, hört man es manchmal in Agentenfilmen.
Kurz bevor Jesus die Erde hier verlassen hat, hat er seinen Nachfolgern einen Auftrag gegeben: „Geht nun zu allen Völkern der Welt und macht die Menschen zu meinen Jüngern und Jüngerinnen!“ Behaltet es nicht für euch, was ihr gesehen und gehört habt.
Was hat dieser Auftrag für die Nachfolgerinnen und Nachfolger Jesu im Jahr 2017 zu bedeuten? Nehmen wir den Auftrag an?
Darüber wollen wir reden und hören – von einem Mann, den dieser Auftrag bis nach Afrika geführt hat.
Wir freuen uns auf einen fröhlichen, nachdenklichen und feierlichen Gottesdienst!
Das haben viele schon einmal gehört – im Konfirmandenunterricht, oder an einem anderen Ort. Genauer gesagt: „Der Herr ist mein Hirte.“ So kann man es im Psalm 23 nachlesen und so haben es viele Menschen erlebt.
Warum also die Frage: Wer ist mein Hirte?
Israel erlebte einige Jahrhunderte vor Christi Geburt, wie sich die Könige und Verantwortungsträger der damaligen Zeit vor allem um sich sorgten und nicht um das Volk. Anscheinend hat sich im Laufe der Zeit wenig daran geändert. Womit wieder einmal bewiesen wäre, wie zuverlässig die Bibel ist: Es gibt nicht Neues unter der Sonne (Buch der Prediger, Kapitel 1, Vers 9).
Gott greift in das Geschehen ein. Durch den Propheten Hesekiel lässt er die Menschen wissen, dass er sich nun selbst um die Fürsorge kümmern wird.
Wie, wann und durch wen, darüber werden wir am Sonntag mehr erfahren.
Bleibt die persönliche Frage: Wer ist mein Hirte? Wer sorgt sich um mich? Wer soll sich um mich sorgen?
Das ist keine Vorhersage für die anstehenden Wahlen, sondern ein Handyspiel. Es geht darum, zu einem Thema, Satz oder Bild die Antworten, Begriffe oder Aussagen zu finden, die im Durchschnitt 94% aller zu diesem Thema Befragten angaben.
In Level 4 lautete der Satz: „Das verliert man oft“. Antworten: 30% Geldbeutel, 26% Schlüssel, 19% Handy, 10% Geduld, u.w.m.
Ziemlich aktuell haben wir uns in unserer Familie auf die Suche nach einem Geldbeutel eines Familienmitglieds gemacht. „Ich habe überall nachgeguckt! Es ist weg.“ Wir haben es wieder gefunden, weil wir auch an anderen Orten gesucht haben.
Am Morgen des dritten Tages nach der Kreuzigung haben sich zwei Frauen aufgemacht, um zum Grab Jesu zu kommen. Sie wollten „nach dem Grab sehen“. Später lesen wir in dem Text, dass sie den Gekreuzigten gesucht haben. Logisch, dass sie deswegen zum Grab wollten; dort liegen normalerweise Gekreuzigte. Für Jesus allerdings war es der falsche Ort. Aus „Jesus dem Gekreuzigten“ wurde „Jesus der Auferstandene“.
„Wer mich sucht, von dem lasse ich mich finden.“ So kann man es schon im Alten Testament von und über Gott lesen. Typisch für Gott ist: sich finden zu lassen.
Die Frauen haben Jesus noch getroffen, seine Freunde ebenso und über 500 weitere Personen – nach seiner Auferstehung.
Wir glauben, dass sich Jesus heute noch finden lässt, wenn wir ihn suchen.
Wie viel ist mir etwas wert? Wo andere schnell von Vergeudung reden, sehe ich sinnvoll investierte Zeit, investiertes Geld oder Talent.
Unnötig, Quatsch, Luxus und Aufwand – das sind Synonyme für Vergeudung.
Natürlich finden wir auch in der Bibel Beispiele von Vergeudung. Menschen, die Palmzweige abbrechen und auf den Weg werfen oder auch Kleidung, nur damit ein Mann auf einem Esel nicht den Boden berührt. Eine andere Begebenheit erzählt von einer Frau, die kostbarstes Öl über einem Mann ausgießt, um ihn zu ehren. Unnötig? Quatsch? Vergeudung?
Die Menschen hielten es jeweils für sinnvoll.
Ach ja, bei beiden Erlebnissen war Jesus beteiligt…