Was hat denn dieses Thema, mit der Mauer im Hintergrund zu tun? Das scheint auf den ersten Blick wirklich unlogisch, aber dieses Rätsel wird sich im Gottesdienst aufklären lassen.
Genauso wie die Frage, was beten und fasten miteinander zu tun haben.
Moderation: Matthias Zimmermann
Musik: Mario und Anna B und Band
Predigt: Willi Quiering
Während der Predigt bieten wir für die Teens (12-15 Jahre) ein eigenes Programm, genauso wie für die jüngeren Kinder.
Nach dem Gottesdienst gibt es eine Gemeindeversammlung.
Er ist nicht hier, er ist nicht dort, er ist an einem anderen Ort!
Gott, wo bist du? Diese Frage haben sich schon viele gestellt. Meistens dann, wenn es im Leben nicht wie gewünscht läuft. Wenn Ungerechtigkeit, Leid oder andere Grausamkeiten vorlagen.
Gott, wo bist du? An einem anderen Ort?
In der letzten Woche haben wir noch vom Gott der Gegenwart gehört. Er ist jetzt zu erleben, er ist jetzt da. Steht das nicht im Gegensatz zu einem verborgenen Gott?
Unsere Serie heißt: „Gott neu entdecken“ und wenn wir nun über das Thema „Ein Gott der Verborgenheit“ reden, dann muss auch dort eine Möglichkeit bestehen, Gott neu zu entdecken.
Darüber wollen wir reden.
Wir freuen uns über einen Gottesdienst mit Abendmahl und Kinderprogramm in den Räumen der
Christlichen Schule Kiel http://cskiel.de . Diesterwegstraße 20, Kiel.
Parkplätze sind neben und hinter der Schule reichlich vorhanden.
Wir starten um 11 Uhr und freuen uns auf diesen Gottesdienst.
Charles Dickens erzählt in seiner „Weihnachtsgeschichte“ von dem „Geist der vergangenen Weihnacht“, dem „Geist der gegenwärtigen Weihnacht“ und dem „Geist der zukünftigen Weihnacht“. Nach einem dreifachen Einblick in diese Zeiten, landet ein hartherziger Geschäftsmann wieder ein seiner Gegenwart. Sofort startet er in ein neues Leben und wird zu einem fröhlichen und großzügigen Menschen.
Diese Geschichte fiel mir ein, als ich an einige Gespräche mit unterschiedlichen Christinnen und Christen über ihren Glauben dachte. „Früher“ und „später“ kommt in diesen Gesprächen häufiger mal vor. Ich meine nicht das „Früher“, mit dem sehnsüchtigen Anhang: „war alles besser“, sondern, wenn die Menschen von ihren Glaubenserlebnissen erzählen. „Später“ meint dann meistens „im Himmel – in der Zukunft“, da ist dann alles gut und wunderbar.
Man könnte meinen, dass wir nur zu Beginn unseres Glaubens an Jesus Christus Glaubenserlebnisse machen können und dann, nach einer langen Dürre, im Himmel einziehen dürfen.
Komischerweise findet sich dazu keine Grundlage in der Bibel – ganz im Gegenteil. Jesus spricht von einem Leben in Freiheit, von Fülle und ganz häufig ist im Neuen Testament der Bibel von einem lebendigen Gott die Rede.
Mit der Serie „Gott neu entdecken“ wollen wir diesem Zweispalt ein bisschen nachgehen und entdecken vielleicht auch ganz neue Wege zu dem lebendigen Gott – heute, in der Gegenwart.
In der Kirche ist oft vom Verzicht die Rede, oder vom Fasten. 40 Tage vor Ostern verzichten viele auf etwas, was sonst zu ihrem festen Alltag gehört: Schokolade, Alkohol, Fleisch, TV oder …
Weshalb eigentlich? Um es mir selbst zu beweisen? Ich kann auch noch ohne – kein Problem, kein unüberwindbares jedenfalls.
Über die Motivation unseres Verzichts und über die Chancen eines Lebens in der Gegenwart Gottes wollen wir nachdenken.
Wir freuen uns schon.
Wir feiern auch das Abendmahl und für unsere Teens (12-15 Jahre) gibt es wieder den TEENspirit während der Predigt.
Ich kenne das vom Sport. Total durstig trinke ich gierig aus meiner Wasserflasche und habe im nächsten Moment wieder Durst.
Mein Geist sagt dann: „Trink!“ und mein Körper: „Da geht nichts mehr!“
Wenn Jesus den Menschen zuruft, dass alle die durstig sind, zu ihm kommen sollen, dann meint er einen anderen Durst. Durst nach Angenommen sein, nach Lebenssinn, nach Bestimmung, nach Frieden und auch nach Anerkennung.
Wie wir bei ihm trinken können und was lebendiges Wasser ist, dazu am Sonntag mehr.
Auch als Nachfolger und Nachfolgerin von Jesus erlebe ich Überraschungen. Manches taucht plötzlich auf und ruft in mir Zweifel und Unsicherheit hervor. Vielleicht erlebe ich auch die eine oder andere Enttäuschung. Alles genauso, wie auch in einem Leben ohne Jesus.
„Das kann Gott doch nicht gewollt haben oder?“
„Lässt er mich da hängen oder gibt es Hilfen?“
Wir wollen über Gottes Ausrüstung für Menschen in schweren Zeiten nachdenken.