Notting Hill

von Christoph Molsberger

Langsam öffnete Irene die Wohnzimmertür. Nur die Stehlampe brannte. Es roch nach Bier. Ihr Blick wanderte durch den Raum, bis zum Sofa. „Dort liegt er! Er hat wieder mal alles so liegen lassen!“, dachte sie und sah ihn traurig an. So wie er da auf dem Sofa lag. Leise schnarchend, im Unterhemd. „Das kommt in letzter Zeit einfach zu oft vor! Er lässt sich gehen“, dachte sie und fing an einige Sachen wegzuräumen. Dann ging Irene leise ins Schlafzimmer, alleine. Sie war müde. (mehr …)