OSTERN 2017 – Vom Suchen am falschen Ort!

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94%

Das ist keine Vorhersage für die anstehenden Wahlen, sondern ein Handyspiel. Es geht darum, zu einem Thema, Satz oder Bild die Antworten, Begriffe oder Aussagen zu finden, die im Durchschnitt 94% aller zu diesem Thema Befragten angaben.

In Level 4 lautete der Satz: „Das verliert man oft“. Antworten: 30% Geldbeutel, 26% Schlüssel, 19% Handy, 10% Geduld, u.w.m.

Ziemlich aktuell haben wir uns in unserer Familie auf die Suche nach einem Geldbeutel eines Familienmitglieds gemacht. „Ich habe überall nachgeguckt! Es ist weg.“ Wir haben es wieder gefunden, weil wir auch an anderen Orten gesucht haben.

Am Morgen des dritten Tages nach der Kreuzigung haben sich zwei Frauen aufgemacht, um zum Grab Jesu zu kommen. Sie wollten „nach dem Grab sehen“. Später lesen wir in dem Text, dass sie den Gekreuzigten gesucht haben. Logisch, dass sie deswegen zum Grab wollten; dort liegen normalerweise Gekreuzigte. Für Jesus allerdings war es der falsche Ort. Aus „Jesus dem Gekreuzigten“ wurde „Jesus der Auferstandene“.

„Wer mich sucht, von dem lasse ich mich finden.“ So kann man es schon im Alten Testament von und über Gott lesen. Typisch für Gott ist: sich finden zu lassen.

Die Frauen haben Jesus noch getroffen, seine Freunde ebenso und über 500 weitere Personen – nach seiner Auferstehung.

Wir glauben, dass sich Jesus heute noch finden lässt, wenn wir ihn suchen.

Moderation: Heike Klassen

Musik: Tobias Beyer

Predigt: Willi Quiering

 

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